Wenn das Schulbudget nicht mehr reicht
Der Alltag einer Lehrerin zwischen steigenden Kosten und gleichbleibendem Budget
Sarah unterrichtet seit acht Jahren an einer Grundschule in Brandenburg. Ihr Tag beginnt um 6:30 Uhr mit der Vorbereitung, aber seit einem Jahr läuft vieles anders.
Das Materialbudget ihrer Klasse wurde nicht angepasst. Früher kaufte sie Bastelmaterial, Stifte und Kopiervorlagen ohne nachzudenken. Jetzt rechnet sie dreimal nach. Ein Klassensatz Buntstifte kostet statt 18 Euro plötzlich 27 Euro. Kopien sind von 3 auf 5 Cent gestiegen.
Um 9:00 Uhr plant sie den Sachkundeunterricht. Die geplante Exkursion zum Museum? Abgesagt. Die Eintrittspreise sind um 40 Prozent gestiegen, das Budget reicht nicht. Stattdessen bastelt sie ein Modell aus Kartons, die sie von zu Hause mitbringt.
Mittags trifft sie sich mit Kollegen. Alle berichten dasselbe: weniger Experimente im Physikunterricht, weniger Anschauungsmaterial, mehr Improvisation. Am Nachmittag bestellt sie Arbeitshefte für nächstes Halbjahr. Die Preise sind erneut gestiegen. Sie streicht zwei Titel von der Liste.
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